Aarau auf Kurs

Neues Wagen — Bewährtes Bewahren

Kampagne

Zelglischulhaus Aarau

Wertvollen Schulraum sichern!

©2023 Ted-Ju & cmu [ 4K-Version | Dokumentarvideo ]

Was ist geplant? Der Aarauer Stadt­­rat will das denk­mal­­ge­schützte Zelgli­­schul­­haus an den Kanton ab­treten, im Tausch gegen das Areal mit dem maroden Hallen­­bad und der Leicht­­athletik­­anlage in der Telli. Auf der grünen Wiese soll dann ein riesiges Ober­­stufen-Zentrum ent­­stehen für 1'200+ Schüle­rinnen und Schüler und Hunderte von Lehr­personen, eine soge­nannte Mammut-Schule — viel grösser als jede andere Ober­stufen-Schul­anlage in der Schweiz!

Unser Ziel: Mammut-Schule verhindern! Solange die Kreis­schule Aarau-Buchs (KSAB) und der Stadt­rat keinen echten Plan B mit mehreren Ober­stufen-Stand­orten ver­nünf­tiger Grösse (maxi­mal 33 Abtei­lungen, also nicht mehr als ca. 700 SuS) in Betracht ziehen, gibt es leider nur eine Möglich­keit, die von grössen­wahn­sinnigen Techno­kraten geplante Mammut-Schule zu ver­hindern: Wir müssen den Land­abtausch mit dem Kanton ver­hindern! Der wert­volle Schul­raum Zelgli­schul­haus ist für die Stadt zu sichern!

Argumente

Aarau wächst — bestehenden Schul­raum sichern

Aarau steht nicht still, Aarau wächst. So ist es wenig ver­wun­der­lich, dass die Schüler­zahlen - und damit der Bedarf nach Schul­raum - auch in Zukunft wachsen werden. Im aktuellen Um­feld gibt es damit ein wichtiges Element, das Teil jeder sinn­ollen Stra­te­gie sein sollte: Be­stehen­den Schul­raum sichern, nicht aus der Hand geben!

Schulraum Zelgli­schulhaus funktioniert und ist zukunfts­tauglich

Das Zelgli­schul­haus hat sich während mehr als hundert Jahren problem­los jeder «Neuerung» an­ge­passt. Es ist absurd zu behaupten, inno­va­tive Unter­richts­metho­den würden nun plötz­lich einen ganz neuen Typus Schul­haus bedingen. «Experimente» mit Lern­land­schaf­ten und neuen Unter­richts­methoden kann man auch in be­stehen­den Gebäuden durch­führen. Es ist unverständlich, ja geradezu unvernünftig, den funktionierende Schulraum Zelglischulhaus ohne Not und ohne schlüssige Gründe aufzgeben.

Schul­raum Zelgli­schulhaus mit grossem Ausbaupotential

Vor wenigen Jahren hat die Stadt Aarau die «Walthers­burg» gekauft, ein Areal mit deut­lich mehr als 10'000 m2 Fläche in direkter Nach­bar­schaft zum Zelgli­schul­haus. In seiner Bot­schaft vom 21.01.2019 hat der Stadt­rat sogar expli­zit ge­schrie­ben, dass «mit dem Erwerb der an das Schul­areal Zelgli gren­zen­den Immo­bilie das Areal um die Schul­anlage arron­diert werde.» Damit ist klar, dass unter Ein­bezug des Areals Walthers­burg die aktuelle Kapa­zi­tät dieses Schulraums im Zelgli problem­los ver­dop­pelt werden könnte, d.h. ein or­ga­ni­sches Wachstum während weiterer 100 Jahre ist gesichert, ohne dass man schö­ne Sport­plätze über­bauen und natur­be­lassene Flächen ver­siegeln muss.

Ausbau der Aarauer Kantonsschulen AKSA/NKSA ohne Zelglischulhaus

Der Kanton Aargau wird bald mit dem Bau einer neuen Kantons­schule in Stein beginnen. Weiter hat der Kanton im Juni 2023 angekündigt, dass an zwei weiteren Stand­orten Kantons­schulen ent­stehen werden (Lenz­burg und Windisch). Der Kanton soll diese neuen Kantons­schulen mit aus­reichend Kapa­zität planen, so dass ein all­fälliger Ausbau der Kantons­schulen in Aarau (AKSA, (NKSA) ohne Ein­bezug des Zelgli­schul­hauses möglich ist. An einer Informations­veranstaltung am 21. August 2023 hat ein Vertreter des Kantons bestätigt, dass der Kanton zwar inter­essiert ist an einer Über­nahme des Zelgli­schul­hauses (um dort die aktuell in der AKSA «ein­quartierte» KSB unterzubringen, da die AKSA an Ort wachsen möchte), aber das Gebäude des Zelgli­schul­hauses ist in keinem Falle ein «deal killer». Unbestritten ist, dass mit dem Scheitern des hoch­komplexen Land­ab­tausches für den Kanton ein als gelöst abgehaktes Problem wieder auf den Tisch kommt: Es braucht ein neues Domizil für die KSB; um­gekehrt handelt sich die Stadt mit dem Tausch ein deutlich grösseres Problem ein (zusätz­licher Neu­bedarf für Schul­raum im Ausmass von 1'200+ SuS statt nur 800 SuS → Mammut-Schule). Natürlich sind Aarauer auch Aargauer, aber wir müssen zuerst unsere eigenen Probleme lösen, bevor wir die Probleme des Kantons zu lösen haben. Damit ist klar: Die Stadt Aarau muss vorläufig das Zelgli­schul­haus behalten, wenn wir keine Mammut-Schule wollen!

Ver­teil­te Infra­struk­tur — Opti­miertes Risiko­profil

Wieso soll die Stadt Aarau eine äusserst ris­kante Vor­gehens­weise wählen, die kein ver­nünf­tiger Immo­bi­lien-Port­folio­manager wählen würde? Keine An­fänger­fehler machen und alle Eier in den gleichen Korb legen, sondern die risiko­re­du­zieren­den Vor­teile eines geo­graphisch diver­si­fi­zier­ten Schul­raum­port­folios nutzen! Ceteris paribus ist eine Schul­infra­struk­tur mit mehre­ren Stand­orten einem Moloch in der Telli weit über­legen.

Gewach­sene Struk­turen nicht zer­stören

Die Vor­tei­le eines gros­sen Ober­stufen-Zentrums sind rein hypo­the­tisch, die Kosten und Risi­ken eines Mega-Neu­baus sind real. Risiko­­kon­trol­lierte und nach­­hal­tige Inno­va­tion findet statt, indem Altes er­setzt wird, nachdem sich das Neue be­währt hat und klar ist, dass die Vor­teile die Nach­t­eile über­wiegen; nur Re­vo­lu­tio­näre zer­stö­ren funk­tio­nie­rende, ge­wachsene Struk­turen, bevor das Neue sich be­währt hat. Das «Zusammen­legen» bestehender und vor allem funktio­nierender Schul­haus­strukturen ist komplex, und es ist nicht zu erwarten, dass sich die Umsetzung eines am Schreibtisch ausgeheckten «Mergers» einfach gestalten wird. Ein solches Monster mit 1'200+ Schülerinnen und Schülern zu führen, Hunderte von Lehr­personen mit ganz unter­schied­lichen Lehrk­ulturen zu koor­di­nieren und zu moti­vieren, das wird eine Herkules­aufgabe.

Kein Radikal­umbau des Schul­systems — Keine Gesamt­schule in der Telli

Im Kanton Aargau ist die drei­gliedrige Ober­stufe vor­ge­schrieben, und zwar klipp und klar.. Trotz­dem arbeiten gewisse Kreise mit allen Mitteln auf eine Gesamt­schule hin, also eine «flach­geklopfte Ober­stufe» (wird gerne auch als stufen­durch­mischte, «integrative Ober­stufe» be­zeichnet). Die Tatsache, dass Ent­scheide für einen Radikal­umbau der Schul­land­schaft in der Kompe­tenz der Lei­tung der Kreis­schule Aarau-Buchs (KSAB) liegen, sollte für uns alle ein Weck­ruf sein. Die KSAB ist eine kolos­sale Fehl­kon­struk­tion, die weit­reichende Ent­scheide fällen kann, ohne dass die eta­blierten polit­ischen Pro­zesse kor­ri­gierend ein­greifen können. Hier besteht also grosser Hand­lungs­be­darf! So müssten z.B. die Satzungen der KSAB dahin­gehend ange­passt werden, dass der Schul­vor­stand dem Kreis­schul­rat wichtige stra­te­gische Ent­scheide zur Geneh­mi­gung vor­legen muss. Falsch ist zudem die von Stadt­rätin Franziska Graf immer wieder gemachte Behaup­tung, dass der Bund Vor­gaben mache, die im Kanton AG vor­ge­schrie­bene drei­glied­rige Ober­stufe (Real/Sek/Bez) sei gemein­sam in einer ein­zi­gen Schul­an­lage zu beschulen. Weder Bund noch Kanton machen solche Vor­gaben! Und aus demo­kra­ti­scher Sicht ist ganz grund­sätzlich nicht zu akzeptieren, dass eine kleine Gruppe von er­lauchten «Vor­denkern» mit der Bestel­lung eines Ober­stufen­zentrums «an einem Standort» einen solchen Ent­scheid vor­weg­nehmen. In unserer Demokratie sollte es selbst­ver­ständ­lich sein, dass die Meinung der obersten Ent­scheidungs­ebene — also die Meinung der Stimm­bürge­rinnen und Stimm­bürger — ein­geholt wird, bevor mittels Tausch­vertrag mit dem Kanton oder mit einem «200-Millionen-Neubau» Tat­sachen bau­licher Art ge­schaffen werden!

Mega-Oberstufen­zentrum Telli (bildungs)politisch nicht abgestützt

Die Aufgabe des Schul­stand­ortes OSA/Schachen folgt keinem bildungs­politischen Ent­scheid, sondern wurde gefällt, weil die Bau­substanz aus den 70er-Jahren marode ist. Die Stadt verfolgt mit dem Abriss des OSA und dem Abtreten des Zelgli­schulhauses an den Kanton nicht eine bildungs­politische Strategie, sondern sie folgt lediglich einer (erhofften) baulichen Oppor­tunität in der Telli. Logisch und poli­tisch korrekt müsste ein solcher Entscheid jedoch unter bildungs­politischen Aspekten sowie in der Bevöl­kerung und bei der Lehrer­schaft breit abge­stützt getroffen werden. Statt­dessen werden Entscheide mit grosser Trag­weite von wenigen «Experten» im Dunst­kreis der Kreis­schule Aarau-Buchs und dem Stadt­rat gefällt. Dieses Vor­gehen ist nicht nur elitär, sondern (bildungs)politisch fahr­lässig und aus demo­kratischer Sicht bedenklich.
Grössenvergleich Der erste strate­gische Leit­satz der Ent­wicklungs­strategie 2045 des Kantons Aargau betont, das «grosse, aber nicht über­grosse Kantons­schulen» (Alters­gruppe 16 - 20 Jahre) betrieben werden sollen. «Eine gewisse Über­schau­bar­keit soll an allen Schulen bei­be­halten werden.» So sind denn auch aus­nahms­los alle Kantons­schulen (be­stehende und ge­plante) im Grössen­bereich 400 bis 1'200 Lernende an­ge­siedelt. Wieso soll gerade die Klein­stadt Aarau mit dem Ober­stufen­zentrum Telli (Alters­gruppe 12 bis 15 Jahre) ein Monster mit 1'200+ Schü­le­rinnen und Schü­lern bauen? Wer will sich hier ein Denk­mal setzen? Im Inter­esse der Kinder sind solche grössen­wahn­sinnigen Schul­anlagen ganz sicher nicht.
→ Grössenanalyse aller Schulanlagen in der Schweiz

Direkte Demokratie geht anders

Für ein Mini-Projektlein wie die Stadt­idee Aarau wird ein extremer Auf­wand betrieben (inkl. E-Voting), um schluss­endlich einen läppischen Betrag von ins­gesamt 50'0000 Fränkli auf ein paar Projekte zu verteilen - Basis­demokratie der feinsten Sorte. Auch bei der Gestaltung des Kasernen­areals wird die Bevöl­kerung einbe­zogen - die parti­zipative Phase dauert Jahre, und es werden zahl­reiche Work­shops durch­geführt. Komplett anders ist das Vorgehen beim 200 Millionen-Generationen­projekt Ober­stufen­zentrum Telli. Ein kleiner Kreis erlauchter «Experten» heckt eine Idee aus, plant im Stillen, führt mit dem Kanton Verhandlungen und spurt eine einzige Variante soweit vor, dass das Volk schluss­endlich nur noch zähne­knirschend «ja» sagen kann, will man nicht mit abge­sägten Hosen dastehen. Es werden keine Grund­satz­diskussionen geführt, keine Varianten aus­ge­arbeitet und man ist mit einem Plan B unter­wegs, der den Namen nicht verdient: Kann man die Mammut-Schule nicht in der Telli bauen, so will man sie ein­fach an anderer Stelle (Gönhard­güter) auf­stellen. Eine Ober­stufe mit mehreren Stand­orten wird gar nicht in Betracht ge­zogen, damit man den Stimm­bürge­rinnen und Stimm­bürgern die einzige der KSAB genehme Option als «alternativlos» präsentieren kann. Schlagen wir jetzt einen Pflock ein und machen wir dem Stadt­rat klar, dass es so nicht geht. Schule geht uns alle an, und es gibt deutlich bessere Varianten als die grösste Mammut-Schule der Schweiz. Wir wollen, dass auch Varianten mit dezentraler Infra­struktur ernst­haft analysiert und sauber evaluiert werden!

Hochrisikostrategie ohne echten Plan B? Nein Danke!

Ein Hoch­­seil­­akt ohne Netz, anders kann man die Vor­gehens­­weise des Stadt­­rats gar nicht be­schrei­ben. Er will ein gut funk­tio­­­nie­­ren­des Schul­­­haus gegen einen Sport­­platz und ein marodes Hallen­­bad in der Telli tau­schen, und wir sollen darauf hoffen, dass auf diesem Grund­­­stück irgend­­­wann eine neue Mammut-Schule gebaut wird? Beim ge­plan­ten «Moloch Ober­stufen­zentrum Telli» be­ste­hen fast nur Frage­­zei­chen, und der Stadt­­rat hat trotz gegen­tei­li­ger Be­teue­run­gen gar kei­nen richtigen Plan B. Es wird alles auf die Karte «Mammut-Schule» ge­setzt, ob­wohl Stand heute nie­mand weiss, ob und allen­falls wann das neue Ober­­stufen­­zentrum Telli über­­haupt ge­baut werden kann. Wieso will der Stadt­­rat den si­che­ren Wert «Zelgli­schul­haus» leicht­­fertig aus der Hand geben, bevor der Neu­bau steht und sich be­währt hat? Geht es ein­mal mehr darum, an uns Ein­­woh­ne­­rinnen und Ein­­woh­nern vor­bei Tat­sachen zu schaffen? Wie sieht denn der Plan B aus, wenn es nicht gelingt, die schluss­endlich 2'000 Personen aus ganz unter­schied­lichen Schul­haus-, Lehr- und Lern­kulturen zum Erfolg zu führen? Die Be­fürch­tungen sind jetzt schon gross, dass gute Lehr­kräfte ab­springen und sich neu ori­en­tie­ren werden. Stellen für motivierte Lehrerinnen und Lehrer wird es andernorts auch in Zukunft mehr als genug geben. Aarauer Schüle­rinnen und Schüler werden diese Option allerdings nicht haben, weil es nur noch 1 Schule geben wird. Das gilt es zu bedenken!

Kein überzeugendes Telli-Verkehrskonzept

Schon heute ist das Verkehrs­aufkommen in der Telli riesig. Ein Ober­stufen­zentrum Telli bedeutet, dass jeden Tag mehrere tausend zusätz­liche Bewegungen zu absor­bieren wären, und zwar exakt zu jenen Zeiten, an denen die Verkehrs­infra­struktur schon heute hoff­nungs­los über­lastet ist. Es sind ja nicht nur Schüle­rinnen und Schüler, die am Morgen und nach der Mittags­pause in die Schule fahren (bei Regen vom Bahn­hof mit dem Bus?) und in der Mittags­pause und am Abend wieder nach Hause wollen, sondern auch die Lehr­kräfte und viele weitere Ange­stellte müssen zwischen Wohn­ort und Schule pendeln. Dezentraler Schul­raum verteilt diesen Vekehr ohne weiteres Zutun, das geplante Mega-Ober­stufen­zentrum wird massiven zusätz­lichen Verkehr konzentriert in der Telli generieren. Das passt zur städtischen «Verkehrs­verhinderungs­strategie» wie die Faust aufs Auge!

Zelgli­schul­haus ist seit 111+1 Jahren Teil von Aarau

Das Zelgli­schul­haus wurde von 1910 bis 1911 als Teil von Aarau gebaut. 1955 wurde der Gebäude­komplex reno­viert, 1987 unter Denk­mal­schutz ge­stellt, und dann in den Jahren 1990 bis 1995 einer Gesamt­reno­vation unter­zogen. Es handelt sich um erst­klas­sige Bau­sub­stanz (im Gegen­satz zum im Jahre 1979 fertig­ge­stell­ten OSA-Gebäude, das dem Ab­riss ge­weiht ist). Die Stadt Aarau hat das Zelgli­schul­haus mit viel Liebe (und auch Geld) ge­pflegt, weil es ein lieb­ge­wonnener Teil von Aarau ist!

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Zelglischulhaus — Südansicht
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Satellitenbild Bezirksschulareal
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Zelglischulhaus Ostansicht
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Zelglisschulhaus und Altstadt Aarau
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Zelglisschulhaus — Südfassade
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Zelglisschulhaus — Südfassade/Südhof
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Zelglisschulhaus — Nordhof
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Zelglisschulhaus — Nordhof
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Zelglisschulhaus — Fensterfront Südseite
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Zelglisschulhaus ca. 1920
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Zelglisschulhaus ca. 1926
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Zelglisschulhaus ca. 1914
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Zelglisschulhaus — Haupteingang Nord
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Zelglisschulhaus Aarau
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Zelglisschulhaus Aarau
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Zelglisschulhaus — Nordhof
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Zelglisschulhaus ca. 1940
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Zelglisschulhaus ca. 1965
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Zelglisschulhaus ca. 2000
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Zelglisschulhaus ca. 2020

Geschichte

Dokumentarfilm Zelgli­schul­haus Aarau

© Max Fedrigoli

Zelgli­schul­haus Aarau — Stadtentwicklung Aarau 1880-1920

Zelglischulhaus Aarau Die Probleme einer geordneten Stadt­ent­wick­lung stellen sich seit Mitte des 19. Jahr­hunderts in allen Städten Europas mit wachsender Dring­lich­keit, als Erstes in Eng­land und Frank­reich, den Vor­reitern der Industria­lisierung. Während in Eng­land vor allem auf dem Gesetz­gebungs­weg bezüg­lich Sozial­wohnungs­bau versucht wird, uner­träg­liche wohn­hygie­nische Zustände zu ver­hindern, führen der Bebauungs­plan von Paris unter Hauss­mann (1853-1869) oder der Ring in Wien (1858-1859) zu einer grandiosen Neu­ordnung dieser Städte. Mit einiger Ver­spätung ist, wie in den meisten Schweizer Städten, auch in Aarau die Ein­sicht gereift, dass nur eine voraus­schauende Planung eine ver­nünftige Stadt­entwick­lung sichert. Jetzt werden schritt­weise Planungs­grund­lagen geschaffen, welche das ganze heutige Stadt­gebiet erfassen und weit über die in dieser Epoche bebauten Quar­tiere hinaus­reichen. Obwohl sie vor dem Ersten Welt­krieg kaum zur Anwendung gelangen, stehen am Ende unseres «Zeit­schnitts» wirk­same Regel­werke bereit, die in der folgenden Eoche zum Tragen kommen werden.

Als epochaler Schritt wird 1900 der «Rychner-Plan» von 1897 vom Grossen Rat als erster gültiger Bebauungs­plan Aaraus genehmigt. Um Unter­schied zum ab­gelehnten Plan Gonzen­bach von 1879 mit seinen Strassen­gevierten verfährt dieser vor allem im Areal südlich der Bahn äusserst prag­ma­tisch, indem er die Er­schliessung weit­gehend auf bestehende Wege und Grenzen abstellt. Das Resultat ist eine wenig ordnende, auch kaum gestal­tende Planung. Zusätz­lich zum Plan von 1879 sind nun Gebiete im Zelgli, der unteren Telli sowie des Scheiben­schachens erfasst. Diese werden aller­dings erst nach 1920 bebaut. Inter­essant ist die Tatsache, dass in der zuge­hörigen Bau­ordnung im Regel­fall von der geschlos­senen Bau­weise ausge­gangen wird.

Der 1917 in Kraft gesetzte Bebauungs­plan von Hässig und Vogt sanktio­niert einer­seits das bereits Gebaute, weitet das Planungs­areal aber enorm aus: Im Süden wird ein zusammen­hängendes Wohn­gebiet planerisch erschlossen (Zelgli, Goldern, Gön­hard), rund um eine Hafen­anlage im Telli werden für die Industrie Flächen ausge­schieden, und im Scheiben­schachen wird ein zweiter Aare­übergang vorgesehen. 1915 werden erstmals in einem Plan das Gebiet für geschlos­sene Bebauung (Alt­stadt, Areal zwischen Laurenzen­vorstadt, Bahnhof­strasse und Post­strasse) bzw. offene und halb offene Bebauung und «übrige Gebiete» aus­ges­chieden. Dieser Plan ist bis heute nicht ausser Kraft gesetzt, kommt aber kaum mehr zur Anwendung, weil er duch Areal­gestaltungs­pläne und kantonale Richt­linien weit­gehend ersetzt wird.

Bauliche Haupt­merkmale dieses Zeit­abschnitts bilden die weitere Ver­dichtung des Laurenzen­gebiets inner­halb der beste­henden Struk­turen, ausser­halb dieser Zone die grossen öffent­lichen Solitär­gebäude wie Zelgli­schulhaus, Kantons­schule und die alte Bad­anstalt sowie der Komplex des Kantons­spitals. Im Süden werden strassen­be­gleitende Wohn­häuser erstellt, vor allem längs der Jura- und Welti­strasse, im Zelgli entlang Kunst­hausweg, Schanz­mätteli­strasse, Zelgli­strasse und Kyburger­strasse. Die Industrie wächst sowohl im Areal süd­öst­lich des Bahn­hofs weiter wie auch an der Aare, wo sie von den neuen Möglich­keiten der Energie­gewinnung Gebrauch macht (Zement­fabrik). Die Elektri­zi­tät wird vor allem ab 1891 als Energie inter­essant, nachdem die Strom­über­tragung auf grosse Distanzen an der «Inter­nationalen Elektro­technischen Ausstellung» in Frankfurt demons­triert worden ist. So wird 1894 am bis anhin kaum genutzten Gewerbe­kanal ein städtisches Elektrizi­täts­werk in Betrieb genommen. Dieses kon­kur­ren­ziert in der Folge das 1858 für die Stadt­beleuch­tung gegründete Gas­werk, trotz dessen 1880 erfolgten Um­stellung von Holz- auf ratio­nellere Kohle­verbrennung.

Zelgli­schul­haus Aarau — Bau- und Nutzungsgeschichte

DSI-AAR087 Aus einem 1907 ver­anstal­teten Wett­bewerb für ein Bezirks­schul­haus in Aarau gingen die Berner Archi­tekten Bracher, Widmer & Daxel­hoffer als Sieger hervor. Nach ihrem Entwurf wurde das Schul­haus Zelgli in den Jahren 1909-1911 ausgeführt. 1955 wurde der Gebäude­komplex reno­viert und im nörd­lichen Pausen­hof um einen als Pro­vi­sorium geplanten Pavillon­bau erweitert. 1987 unter Denk­mal­schutz gestellt. 1990-1995 wurde eine Gesamt­reno­vation durch­geführt, wobei im Inneren die Raum­struktur er­halten, das Treppen­haus durch Ent­fernung späterer Zubauten wieder dem ur­sprüng­lichen Zustand ange­nähert wurde. 2004/05 Er­neue­rung der Eingangs­türen sowie der Fenster der Turn­halle.

Zelgli­schul­haus Aarau — Beschreibung

Das Bezirks­schul­haus Zelgli ist eine für den Schul­bau des frühen 20. Jahr­hunderts typische, schloss­artig kompo­nierte Gesamt­anlage. Der zu seiner Ent­stehungs­zeit über­regio­nal wahr­ge­nommene Schul­bau stammt von den Archi­tekten Bracher, Widmer & Daxel­hoffer, die in Aarau wenige Jahre später die in neo­klassi­zis­tischen Formen ge­hal­tene neue Haupt­post reali­sieren sollten (1914/15), haupt­säch­lich aber als Exponenten des um 1910 sehr be­lieb­ten so­ge­nannten Berner Barock bekannt waren. Der neo­barock ge­stal­tete Bau­komplex glie­dert sich in einen weit­hin sicht­baren, vier­ge­schossigen Haupt­bau, der mit seinem grossen Volumen über der Hangk­ante des Schanz­mätteli thront, und einen recht­wink­lig dazu ge­stell­ten, die Turn­halle sowie einen Tor­bau um­fas­sen­den Seiten­flügel. Durch den Tor­bau mit Schweif­dach und Korb­bogen­portal gelangt man in den nörd­lichen Pausen­hof, auf den sich die gegen Norden ge­rich­tete monu­men­tale Schau­front des Haupt­baus wendet. Dieser gliedert sich in einen Mittel­trakt und zwei durch fast risalit­artig kurze Querf­lügel ab­ge­schlossene Seiten­trakte; er wird von hoch auf­ra­gen­den Walm­dächern ab­ge­schlossen, deren ge­staffel­te Höhen­ent­wick­lung in einem axial pla­zier­ten Dach­reiter gipfelt. Die über einem Quader­sockel durch Li­se­nen ge­glie­derte Putz­fassade zeigt recht­eckige und korb­bogige Fenste­röff­nun­gen; ihr viertes Ober­ge­schoss wird durch ein um­lau­fen­des Vor­dach geschickt über­spielt und optisch in das Volu­men des Daches mit­ein­be­zogen. Die Mittel­partie des Mittel­trakts ist zu­sätz­lich risa­li­tiert und wird von einem riesen­haften Segment­bogen ab­ge­schlossen, in dem zuoberst ein Aarauer Adler in einer Wappen­kar­tusche mit Strahlen­kranz prangt. In der Mittel­achse liegt der re­prä­sen­ta­tive Haupt­ein­gang, dem eine Säulen­porti­kus vor­ge­la­gert ist, während sich die ur­sprüng­lichen Ein­gänge für die Schü­ler, nach Kna­ben und Mäd­chen ge­son­dert, in un­schein­baren seit­lichen Türen öffnen. Die Süd­fassade zeigt eine in der Volu­metrie ana­loge, mit einer durch­ge­henden regel­mässigen Recht­eck­befenste­rung aber weniger be­wegte Glie­derung. Das Innere ist ent­sprechend den Ein­gän­gen durch zwei Treppen­häuser er­schlos­sen; be­mer­kens­wert ist vor allem die Dis­po­si­tion der prak­tisch durch­gehend nach Süden orien­tier­ten Schul­zimmer. Heute vermit­teln vor allem noch die mit einem Rupfen­sockel aus­ge­klei­deten Gänge und das Treppen­haus einen Ein­druck der ur­sprüng­li­chen Innen­räume.

Aktuelles

Datum Titel
25.11.2023
Matthias Zinniker (Einwohnerrat, Ortsbürger) neu im Kampagnenkomitee
Matthias Zinniker war im Unterstützungskomitee massgeblich beteiligt an der Mobilisierung für die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. November 2023. Ab sofort bringt er seine Fähigkeiten und seine Energie ins Kampagnenkomitee ein. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit! Christoph Müller und Christoph Alder
20-NOV-2023
Entscheid Landabtausch (Einwohnerrat)
verschoben auf unbestimmte Zeit
14.11.2023
Stellungnahme des Komitees «Aarau auf Kurs» zum Entscheid der OBGV:
 
  • Wir danken allen Orts­bürge­rinnen und Ortsb­ürgern, die am 13. November 2023 den Weg ins KuK gefunden haben. Die rekord­hohe Teil­nahme (fast 500 Personen) zeigt, dass unsere Demo­kratie lebt und gut funktio­niert.
  • Die Willens­bekundung der Orts­bürger­gemeinde­versammlung (OBGV) ist klar, und wir helfen dem Stadt­rat gerne dabei, das deut­liche Abstimmungs­ergeb­nis vom 13. November 2023 richtig zu inter­pretieren. Nicht ver­handel­bar sind die folgenden zwei Punkte:
    1. Eine Mammut-Schule in der geplanten Grössen­ordnung ist bei der Bevöl­kerung der Stadt Aarau nicht mehr­heits­fähig. Die Bevölkerung will gute Schulen über­schau­barer Grösse, keine grössen­wahn­sinnigen, techno­kratisch geplanten und anonymen Schul­zentren.
    2. Der Sportplatz in der Telli wird nicht zubetoniert.
    Die Realitäts­ver­weige­rung der Kreis­schule Aarau-Buchs KSAB muss ein Ende haben. Die Schul­raum­bestel­lung für die Ober­stufe mit der un­nötig limi­tie­ren­den Vor­gabe «an einem zen­tra­len Stand­ort» ist so an­zu­passen, dass auch auf Stadt­gebiet eine moderne Ober­stufe mit mehreren Stand­orten mög­lich ist.
  • Bei der Schul­raum­planung für die Stadt Aarau ist ein sofor­tiger Marsch­halt ange­sagt! Im OSA Schul­haus im Schachen sind die drin­gendsten Sa­nie­rungen zeit­nah zu planen und dann auch zu erle­digen. Die übrigen offenen Pro­bleme sind in einer ge­eig­neten Reihen­folge zu lösen, und zwar unter Ein­bezug der Bevöl­kerung:
    1. Der Stadt­rat muss im Hin­blick auf die mögliche Fusion mit Unter­ent­felden der Schul­frage höchste Prio­rität bei­messen. Die bei der Fusion mit Rohr gemachten Fehler dürfen sich nicht wiederholen.
    2. Buchs muss sich klar für oder gegen die Kreis­schule Aarau-Buchs (KSAB) ent­scheiden.
    3. Den Gemeinden Küttigen, Erlins­bach und Biberstein ist mit­zu­teilen, dass sie sich in Zukunft nicht mehr ein­fach ins gemachte Nest setzen können. Zusammen­arbeit zwischen Gemeinden kann auch bedeuten, dass Schüle­rinnen und Schüler aus Aarau die Schule in einer Nach­bar­gemeinde besuchen (dürfen).
    Sind die obigen Punkte geklärt, so kann man mit aus­sage­kräftigen Schüler­zahlen die Schul­raum­planung noch einmal von Anfang an in Angriff nehmen. Die Ober­stufen­schüle­rinnen und ‑schüler sind in der Stadt Aarau auf mindestens drei Stand­orte zu ver­teilen.
  • Wir brauchen zukunfts­gerichtete und nach­haltige Lösungen, die zur Klein­stadt Aarau passen: Gute Schulen in attrak­tiven Schul­anlagen über­schau­barer Grösse, Chancen­gleich­heit und sichere Schul­wege für Schul­kinder aus allen Quartieren.
Leben wir unser Motto: Aarau kann es besser!
 
14.11.2023
Diverse Medienberichte und Reaktionen der (uneinsichtigen) Befürworter
13.11.2023
Entscheid Landabtausch (Ortsbürgergemeindeversammlung)
versenkt mit 319 NEIN zu 134 JA
Kampagne 13-NOV-2023 Ortsbürger
Unterlagen für Ortsbürger zu Traktandum 4
Tauschobjekt Telli-Zelgli-OSA, Vereinbarung
Ortsbürgergemeinde – Einwohnergemeinde und
Kanton – Stadt
(vollständige Broschüre GV 2023)
24.10.2023
Neues Oberstufenzentrum: Wenige befehlen, alle zahlen
Kolumne von Nicole Burger, Kreisschulrätin Kreisschule Aarau-Buchs
Oktober 2023
Offener Brief gegen das Oberstufenzentrum Telli
von Christoph Alder, Aarau
Badener Tagblatt (21.10.2023): Missstände in der Badener Burghalde
20.10.2023
So sieht das geplante Oberstufenzentrum Telli aus
5 Klötze

Originalartikel auf AZ-online inkl. diverse Fehler:
Die Mammut-Schule ist von Anfang an für
54 Abteilungen (d.h. 1200+ SuS) geplant, im
Endausbau werden es 66 Abteilungen sein,
d.h. 1500+ SuS in einer einzigen Schulanlage!
10.10.2023
Pädagogisches Argumentarium gegen Mammut-Schule
10.09.2023
Kleines Aarau plant Schweizer Rekord!
Originalartikel auf nau.ch
09.09.2023
Leserbrief Christoph Mueller: Mammut-Schule in den Gönhardgütern?
28.08.2023
Anfrage an KSAB: Gesetzliche Rahmenbedingungen
Rechtliche Aspekte ausleuchten - unterscheiden zwischen «zwingend notwendig» und «Wunschliste»
25.08.2023
Was spricht für stufendurchmischtes Oberstufenzentrum?
Originalartikel auf AZ-online
24.08.2023
Anfrage zum Oberstufenzentrum Telli: «Wurden den Lehrpersonen Redeverbote auferlegt?»
Originalartikel auf AZ-online
23.08.2023
Landabtausch: Erste Hürden im Herbst
Originalartikel auf AZ-online
21.08.2023
Botschaft 2023-121 an Einwohnerrat
├── 20230821 Botschaft 2023-121 Tauschobjekt Telli-Zelgli-OSA
    - Vereinbarung Ortsbürgergemeinde - Einwohnergemeinde und Kanton - Stadt.pdf
├── Aktenauflage 01 - Letter of Intent (LOI) zwischen Kanton und Stadt vom 14.02.2022.pdf
├── Aktenauflage 02 - Letter of Intent (LOI) zwischen der EWG und OBG vom 27.03.2023.pdf
├── Anhang 01 - Vorvertrag (Vereinbarung 1) betreffend Abtausch Sportanlage
    Telli_Schulanlage Zelgli und Staat Aargau und Stadt Aarau.pdf
├── Anhang 02 - Vorvertrag (Vereinbarung 2) betreffend Abtausch Sportanlage
    Telli_Schulanlage OSA Schachen Aarau und EWG Aarau und OBG Aarau.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 01 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-973.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 02 - Bericht betreffend Verkehrswertschaetzungen
    Konsolidierung der Verkehrswertschaetzungen.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 03 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-2950.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 04 - Grundbuchauszug SDR-Baurecht-Aarau-4001-5316.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 05 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-850.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 06 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-851.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 07 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-849.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 08 - Grundbuchauszug SDR-Baurecht-Aarau-4001-5254.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 09 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-1403.pdf
├── Vereinbarung 1 - Anhang 10 - Situationsplan Baurecht Schulhaus Zelgli_20221026.pdf
├── Vereinbarung 2 - Anhang 01 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-849.pdf
├── Vereinbarung 2 - Anhang 02 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-850.pdf
├── Vereinbarung 2 - Anhang 03 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-851.pdf
├── Vereinbarung 2 - Anhang 04 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-195.pdf
├── Vereinbarung 2 - Anhang 05 - Grundbuchauszug LIG-Aarau-4001-3045.pdf
├── Vereinbarung 2 - Anhang 06 - Grundbuchauszug SDR-Baurecht-Aarau-4001-5257.pdf
└── Vereinbarung 2 - Anhang 07 - Situationsplan Baurecht mit verkleinerter
    Baurechtsflaeche OSA Schachen.pdf
21.08.2023
Quartierinformation: Stand Landabtausch und Absichten Kanton
Montag 21. August 2023 @19:30 Uhr (bis ca. 20:30 Uhr), Aula, Neue Kantons­schule Aarau (NKSA)
- Präsentation OSZ - Landabtausch
- Kantonale Schulraumentwicklung - Fokus Aarau
21.08.2023
Anfrage an KSAB: Miteinbezug der Lehrpersonen in die Entscheidfindung betreffend Oberstufenzentrum Telli
Pädagogische Aspekte und Entscheidungsfindungprozesse ausleuchten
18.08.2023
Aarau nennt Plan B für Oberstufe
Originalartikel auf AZ-online
14.08.2023
Der grandiose «Plan B» des Stadtrats
Geht es in der Telli nicht, so machen wir es in den Gönhard­gütern...
14.08.2023
Anfrage an KSAB: Machbarkeitsstudie zum Oberstufenzentrum Telli
Pädagogische Aspekte und Entscheidungsfindungprozesse ausleuchten
27.07.2023
Leserbrief Christoph Müller: Basisdemokratie bitte auch bei der Schulraumplanung
12.07.2023
Widerstand gegen die Pläne von Aarau und Kanton
Originalartikel auf AZ-online
26.06.2023
Das sagt der Stadtpräsident zum Schul-Deal
23.06.2023
Grosse Rochade bei den Aarauer Schulen
23.06.2023
Kantonsschulen: Hürzeler will an zwei Orten bauen
02.06.2023
Leserbrief Christoph Alder: Zurück auf Feld 1!
15.05.2023
Kreisschule Aarau-Buchs braucht viel mehr Schulraum als zuerst gedacht
04.05.2023
Schulraumplanung Kreisschule Aarau-Buchs
21.03.2023
Programm Architektur-Wettbewerb Oberstufenzentrum Telli, Aarau
15.02.2023
Hochhäuser, Hotel und viel mehr Grün – das Gebiet «Telli Ost» wird umgekrempelt
23.11.2022
Stadtrat Thür zu Kritik an Oberstufenzentrum: «Zu behaupten, wir hätten keinen Plan B, ist falsch»
21.11.2022
Aargauer Zeitung: Oberstufenzentrum in der Telli treibt das Parlament erneut um
22.09.2022
«Geballte Skepsis» im Telli: Quartierbewohner äussern sich kritisch zu geplantem Oberstufenzentrum
13.08.2022
«Unkritische Übernahme ohne Diskussion oder Prüfung ist problematisch»: Einwohnerräte fordern Alternative zu Gross-Oberstufe in der Telli
29.06.2022
Aarauer Stadtbaumeister: «In der Telli werden sich in den nächsten zehn Jahren die grössten Änderungen ergeben»
21.06.2022
SRF Regionaljournal: «Stadt Aarau plant Megaprojekt Oberstufenzentrum in der Telli»
20.06.2022
Stellungnahmen von Franziska Graf-Bruppacher (Stadträtin) und Hanspeter Thür (Stadtrat) im Einwohnerrat
20.06.2022
Sitzung Einwohnerrat 20.06.2022: Oberstufenzentrum Machbarkeitsstudie
Sitzung Einwohnerrat 20.06.2022: Oberstufenzentrum Räumliches Betriebskonzept
Sitzung Einwohnerrat 20.06.2022: Präsentation Information
Sitzung Einwohnerrat 20.06.2022: Stellungnahme KSAB
Sitzung Einwohnerrat 20.06.2022: Fragen/Antworten Wettbewerbskredit
07.05.2022
Was bedeutet das Aarauer Schulprojekt für den Oberstufenstandort Buchs? Die wichtigsten Fragen und Antworten
29.03.2022
Von der Traktandenliste geflogen: Oberstufenzentrum Telli wird in eine Zusatzschlaufe geschickt
21.02.2022
Neuigkeiten zum Oberstufenzentrum im Schachen: Variante Schul-Hochhaus ist vom Tisch
14.02.2022
Botschaft an den Einwohnerrat: Oberstufenzentrum Telli; Wettbewerbskredit
14.08.2020
Oberstufenzentrum — Grosser Wurf: Aarau plant ein 13-stöckiges Schul-Hochhaus
10.03.2019
Nicht mehr nur Bezirksschüler im Zelgli: «Alle Oberstufen-Standorte stufendurchmischt führen»
10.07.2019
«Walthersburg»-Beschwerde abgewiesen – Liegenschaftenkauf muss trotzdem warten
21.01.2019
Botschaft des Aarauer Stadtrats zum Kauf der Walthersburg: «Arrdondierung des Areals um die Schulanlage Zelgli»

Unterstützungs­komitee

Mitmachen   Stand 28. November 2023
Vorname, Nachname | Beruf, politisches Amt oder Funktion
Albert Rüetschi | Jurist, Grüne Partei
Dr. Alexandra Müller | Viszeralchirurgin
Annette Koenig | ehem. Sekundarlehrerin / ehem. Mitglied Bildungskommission FDP
Barbara Deucher | Kreisschulrätin, FDP
Barbara Fischer | ehem. Bezirkslehrerin / Rektorin Berzirksschule Aarau 1994-2000
Beatrice Müller-Wirth | Rechtsanwältin
Christian Oehler | Ortsbürger
Christian Scherer
Daniel Hess, Aarau
David Blumer | Staatsanwalt
Denise Ziehli | ehem. «Bezlerin» und Mutter
Frank Roth | Unternehmer
Gabriela Werder | Einwohnerrätin FDP
Hans Peter Hungerbühler | Ortsbürger
Heinz Hersberger
Isabelle Müller | Psychologin
Jessica Knörr | ehem. «Bezlerin»
Josip Radic | Elektro-Projektleiter
Josipa Radic | Zahnärztin
Jürg Schmid | | ehem. Einwohnerrat SVP
Leslie Aegerter | Unternehmerin, internationaler Schüleraustausch
Libero Taddei | ehem. Einwohnerrat SVP
Guido Müller | Dipl. Handelslehrer HSG
Liouba Müller | Attorney-at-Law
Lucas Müller | Student, Universität Zürich
Lukas Scherrer | Student, ETH Zürich
Maja Basler, Aarau
Marc Bächli | Unternehmer
Marc Bonorand | Unternehmer
Marc Dübendorfer | Rechtsanwalt, ehem. Präsident Einwohnerrat
Marco Büchli | Fussballtrainer, Buchs
Mario Serratore | ehem. Einwohnerrat FDP
Martin Diriwächter | Steueramt Leiter-StV
Martin Schwaller | Rechtsanwalt + Notar
Markus Pfister | Finanzfachmann
Matthias Müller | Lehrperson HKV Aarau
Max Suter | Ehem. Einwohnerrat
Michael Brack | Marketing & Business Development, HR
Nadja Christina Honegger
Nicole Burger | Staatsanwältin, 4-fache Mutter
Nicole Lehmann | Einwohnerrätin und Kreisschulrätin, FDP
Patrick Deucher | ehem. Einwohnerrat FDP
Peter Heuberger | FDP Aarau, Ortsbürger
Peter Knörr | Vorstand SVP Aarau, Ortsbürger
Peter Zubler | Unternehmer, Ortsbürger
Philippe Guignard | Ortsbürger
Rahel Schaffner | Lehrerin, Mutter von vier erwachsenen Kindern
Reto Unternährer | Firmeninhaber GF
Sandra Mees | Betriebswirtin, Mutter von 3 schulpflichtigen Kindern in Aarau
Simon Burger | Einwohnerrat
Simone Reutener | Personalentwicklerin, Aarau
Susanne Heuberger | Einwohnerrätin/Fraktionspräsidentin SVP Aarau, Ortsbürgerin
Susanne Knörr | Einwohnerrätin, Ortsbürgerin
Sibylle Pfisterer | FDP Bezirksparteipräsidentin, Rechtsanwältin und Mutter
Thomas Richner | Einwohnerrat
Urs Winzenried | Einwohnerrat
Werner Nussbaum | Firmeninhaber, GF
Werner Wassmer | ehem. Grossrat FDP
Wolfgang Mees | Praxisinhaber
Yves Baumgärtner | ehemalige Lehrperson Schulhaus Gönhard Aarau
Ehemalige Bez-Klasse 1c (1975-1979)
Aegerter Leslie
Bitterlin Denise
Brack Thomas
Bugmann-Schultheiss Denise
Heinemeyer Jörg
Heitz Heini
Hersberger Heinz
Heuberger Brigitte
Marti-Hulliger Monika
Müller Christoph

Kampagnen­komitee

Christoph Müller | Unternehmer, Einwohnerrat
Christoph Alder | Schulleiter
Matthias Zinniker | Einwohnerrat, Ortsbürger

NOT another brick in the walUnsere Strategie ist einfach:
1. Informieren (Kampagnen-Material)
2. Überzeugen
3. Mobilisieren
Wir brauchen überall helle Köpfe und flinke Hände. Nehmen Sie das Thema auf mit Ihrer Familie, sprechen Sie mit Nachbarn, Freunden und Bekannten über das Thema Schule/Ausbildung und die Standort-Strategie der Stadt Aarau. Verwenden Sie unser Kampagnen-Material.

Wollen Sie richtig aktiv mithelfen, so melden Sie sich doch bitte bei mir per E-mail an christoph.mueller@zelgli.net und teilen Sie mir mit, wie Sie uns unter­stützen möchten (Unter­stützungs­komitee, Kampagnen­komitee, Spende usw.). Unser Komitee ist dankbar für jede Hilfe, die Sie zur Rettung des Zelgli­schul­hauses Aarau anbieten können!

Kontakt

Sie können mich gerne kontaktieren per E-mail an christoph.mueller@zelgli.net

Copyright © 2023 Christoph Müller (christoph.mueller@zelgli.net)

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